Adler-Federn auf der Nikolausmütze

6. Dezember 2015

(CH) Die 1. Damenmannschaft wollten sich am Tag vor Nikolaus selbst endlich mal wieder ein Geschenk machen und somit fuhr mal zwar Kadermässig durch krankheitsbedingte Ausfälle recht dünn besetzt mit nur 9 Spielerinnen, aber dennoch wild entschlossen und hoch motiviert zum Gegner der Eintracht Frankfurt. Man hatte schließlich aus der Hinrunde noch eine Rechnung offen. Schon im ersten Satz konnte man sich durch druckvolle Aufschläge, perfekt zum Stellspiel umgesetzte Annahmen durch Yvonne Gutte und gute Angriffe schnell von der Eintracht absetzen. Diese zeigten sich sichtlich beeindruckt vom Gegner und bot nicht viel Gegenwehr. Der 1. Satz war den Weinstädterinnen nicht mehr streitig zu machen und die 07-Mädels gewannen sehr deutlich mit 25:17.

Mit dem gleichen Schwung startete man in den zweiten Satz. Die variablen Angriffe der Mittelangreiferinnen Meike Jankowski und Carolin Hahne brachten Frankfurt schier zur Verzweiflung und selbst die dafür bekannte Stellerin Frankfurts öfter unter Druck zweiten Bälle direkt zu spielen, brachten weder Libera Anja Richter noch das restliche Abwehrteam mit Elena Sämmer und Franziska Klimas in arge Verlegenheit. Die abgewehrten Bälle fanden den Weg zu Yvonne Gutte, die variabel zuspielte und Punktball-Situationen sofort von den Angreiferinnen genutzt wurden. Den Rest gaben Frankfurt dann noch die druckvollen Angaben von Heike Müller und Michaela Bugdol. Auch dieser Satz wurde schnell für Hochheim entschieden (25:20).

Jetzt hieß es ruhig bleiben, denn auch Frankfurt hatte sich noch nicht aufgegeben und mit Hilfe eigener Fehler kam der Eintracht-Adler endlich in Fahrt. Davon ließ sich Hochheim leider auch beeindrucken und man kam ins Schwanken. Die bis dahin sichere Annahme wackelte und gewährte Frankfurt immer wieder leichte Punkte. Zwar konnte man sich immer an Frankfurts Vorsprung zurückkämpfen, aber dann zog die Eintracht Punkt für Punkt davon. Die neunfingrige Franziska Klimas, der linke Daumen ruhte wohlbehütet im dicken Verband, kam Außen für Elena Sämmer ins Spiel um nochmal einen neuen Impuls zu bringen. Dies zeigte Wirkung, Hochheim konnte sich noch fünf Punkte am Frankfurt herankämpfen, musste sich aber dann doch mit 25:14 geschlagen geben.

Also musste der vierte Satz den eigentlich verdienten Sieg bringen, da man auch nicht nur einen Punkt für die Tabelle an Frankfurt abgeben wollte! Nach kurzer Ansprache durch das Trainerteam sich jetzt wieder den eigenen Stärken zu widmen ging man in den vierten Satz. Und so sollte es sein, denn der für die Hochheimerinnen bekannte Kampfgeist entbrannte und obwohl man Frankfurt nochmal kurzfristig erschreckend nah an sich ran ließ, zeigten die Damen 1 wer verdient als Sieger vom Feld gehen sollte. Die Eigenfehler wurden auf ein Minimum reduziert und man setzt nochmal eine Schippe drauf. Wo Angriffe nichts mehr brachten, wurden eben Lobs gesetzt.

Dieser Satz gehörte Hochheim und auf der Zielgeraden angekommen, übernahm bei 20:20 Mona Frauendorf die Regie im Zuspiel. Sofort eingeschaltet und effektiv führte sie die Angreiferinnen zu den entscheidenen Punkten. Mit drei knallharten Angaben entschied Mona das Spiel und der Sack war zu! Dieses Nikolaus Geschenk hatte sich das Hochheimer Team redlich verdient und die Freude über 3 Punkte und damit eine etwas sichere Position in der Tabelle war deutlich.

Um die Trainer Paul Hurys und Alexander Doll spielen im Zuspiel Yvonne Gutte und Mona Frauendorf, Aussenangriff Michaela Bugdol, Elena Sämmer und Franziska Klimas, Mittelblock Meike Jankowski und Carolin Hahne, Diagonal Heike Müller und Libera Anja Richter.


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