Mixed-Team schafft am letzten Spieltag den Sprung auf Tabellenplatz 3.

18. April 2016

(ap) Am 17.04.2016 ging es nun auch bei der Mixed Mannschaft in den letzten Spieltag der Saison. Da es sich um einen Heimspieltag handelte, war die Motivation und auch die Erwartungshaltung hoch, um noch einen versöhnlichen Saisonabschluss zu erreichen.

Der 1. Gast des Tages war niemand anderes als der vorzeitige Hessenmeister, die TUS Dotzheim (Glückwunsch auch nochmal an dieser Stelle). Wie nicht anders zu erwarten war, trumpfte der Hessenmeister gleich zu Beginn der Partie ordentlich auf und eh man sich versah, lag die Spielgemeinschaft Hochheim/Wiesbaden mit 2 Sätzen hinten. Zwar konnte man in beiden Sätzen bis zum Schluss mithalten, aber der Hessenmeister lies sich nicht die Butter vom Brot nehmen und gewann die beiden Sätze mit 25:23 und 25:21.

Nun lag man wieder mit 2 Sätzen hinten, wollte sich jedoch nicht so einfach vom Platz jagen lassen. Das mittlerweile gut eingespielte Team aus beiden Mannschaften raffte sich auf und versuchte das Spiel zu drehen. Druckvolle Aufschläge, eine saubere Annahme, Zuspiel, druckvoller Angriffe, Punkt!  Das Mixed-Team war wieder da und holte sich den 3. Satz mit 25:20. Noch glaubte Dotzheim das Spiel sicher gewonnen, kehrte jedoch zur ursprünglichen Aufstellung zurück. Es half jedoch alles nichts. Die Spielgemeinschaft Hochheim/Wiesbaden witterte nach den ersten Bällen, dass hier heute Punkte geholt werden können, spielte entsprechend selbstbewusst weiter und holte sich so auch den 4. Satz klar mit 25:19. TIEBREAK!

Sichtlich geschockt wurde den Hessenmeistern nun bewusst, dass sie derzeit gegen eine drohende Niederlage spielen. Es half jedoch nichts. Die Spielgemeinschaft Hochheim/Wiesbaden ging hoch konzentriert in den Tiebreak und sicherte sich die so wichtigen ersten Punkte und holte mit kontinuierlicher Führung damit den 5. Satz 15:13 nach Hause.

Die Sensation war geschafft und plötzlich konnte man wieder an die Tabellenplatzierung denken. Der 3. Platz war wieder drin.

Im 2. Spiel des Tages ging es gegen den vermeintlich leichteren Gegner, den Aufsteiger TGS Bornheim. Das die TGS auch in der Hessenliga gut mitspielen kann, zeigte sie schon mit der konstanten Spielleistung während der Saison. Die Spielvereinigung Hochheim/Wiesbaden ging nach dem Sieg über den Hessenmeister relativ locker, mit einigen Wechseln in die Partie und wollte sich nun auch die weiteren Punkte sichern.

Die Gastgeber taten sich jedoch sichtlich schwer, aus der Pause heraus wieder ins Spiel zu finden und es passet nichts zusammen. Der 1. Satz ging mit 25:16 klar an die TGS, die nun wohl ebenfalls ihre Chance witterten, Punkte mitzunehmen. Auch bei ihnen ging es um den 3. Tabellenplatz.

Nach Umstellung und konzentrierterem Spiel holte man sich den 2. Satz mit 25:17 ebenso deutlich zurück und meldete sich ins Spiel zurück. Im 3. Satz ging es nun heiß her und keine der beiden Mannschaften wollte sich geschlagen geben. Am Ende fehlte der Spielgemeinschaft jedoch der Atem und man musste sich 25:27 geschlagen geben. Es war klar, dass der Tank noch nicht leer war und das wir mindestens einen Punkt holen mussten. Im 4.Satz wurde wieder konzentriert aufgespielt, was sofort am Ergebnis abzulesen war. 25:21 für Hochheim/Wiesbaden und damit 2:2 in Sätzen. Die Pflicht war geschafft, aber die Kür sollte noch folgen. Zu viele Eigenfehler und am Ende auch die 9 Sätze in den Knochen, sorgten dafür, dass Hochheim/Wiesbaden den 5. Satz genau wie vorher Dotzheim mit 15:13 verlor.

Am Ende hat es sich jedoch gelohnt zu kämpfen, da dieser eine wichtige Punkt gereicht hat, um sich am letzten Spieltag der Saison den 3. Tabellenplatz zu sichern.  Insgesamt blickt das noch junge Team auf eine durchwachsene, aber in zweierlei Hinsicht erfolgreiche Saison zurück. Zum einen ist der 3. Tabellenplatz durchaus als Erfolg zu bezeichnen. Viel wichtiger ist jedoch, dass sich hier wohl eine Mannschaft zusammengefunden hat, die auch zukünftig eine Rolle in der Hessenliga spielen wird.

Es spielten unter Leitung von Britta Kosbab: Rosina Kahl, Sonja Renye, Martha Wagner, Stefanie Nolte, Daniel Renye, Horst Stuckert, Jan Krüger, Volker Kosbab, Julian Range, Alexander Pilgrim

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