Hochheimer Herren gewinnen hart umkämpfte Revanche gegen den TV Idstein

22. Februar 2018

Nach einem zuletzt knapp verlorenen Fünfsatzspiel und der klaren Hinspielniederlage gegen den TV Idstein, sollte am spät angesetzten Sonntagsspiel die Revanche und damit ein Sieg her – auch um in der Tabelle vor Idstein den vierten Platz zu verteidigen. Die Voraussetzungen auf Hochheimer Seite waren allerdings nicht ideal, da es Verletzte und Kranke zu kompensieren galt.

Im ersten Satz konnten nahezu alle Vorgaben des verletzten Spielertrainer Michael Lieser umgesetzt werden. Eine stabile Annahme und clevere Angriffe brachten ein unbedrängtes 25:17 ein.

Das hätte so weiter gehen sollen. Doch der TV stellte sich um und damit besser auf seine Gäste ein. Die Ballwechsel wurden länger. Nun war Idstein nicht nur im Angriff effektiver, sondern brachte, einer Gummiwand ähnelnd, Ball um Ball zurück. Der Zwischenstand: 19:25 und 1:1 in Sätzen.

 

Kein Grund zur Sorge. „Besinnen auf unsere Stärken und das Ruder wieder in die Hand nehmen“ war die Ansage. Doch die Gummiwand hielt. Mit vollem Einsatz stemmten sich die Hochheimer gegen den Verlust des dritten Satzes. So stark, dass der Zuspieler pausieren musste, um nach einer vergeblichen Rettungstat verarztet zu werden. Der Schock saß tief bis der Satz 13:25 an die Hausherren ging.

Der Einsatz stimmte, die Fehler mussten verringert werden. Und die bisherigen Spiele zeigten, dass die Spvgg Hochheim am Ball bleiben kann. Idstein, bereits ein verlorenes Fünfsatzspiel in den Knochen, wollte den Satz zu machen und damit das Spiel beenden. Es wurde ein hart umkämpfter vierter Satz, in dem zumeist erst der Fehler des einen den Punktgewinn des anderen einbrachte.  Mit 25:21 für Hochheim ging es in den entscheidenden Tiebreak.

Für Hochheim galt nun, alle Konzentration zu sammeln und den Vorteil zu nutzen, “erst“ den fünften – im Gegensatz zu Idstein den zehnten – Satz an diesem Tag bestreiten zu müssen und in einen Sieg zu verwandeln. Und trotz hartnäckigem Widerstand konnten die Weinstädter den letzten Satz mit 15:12 gewinnen und die Revanche (fast) perfekt machen.

Es spielten unter der Leitung von Michael Lieser:  Robert Kalemba, David Feiri und Markus Drolshagen (Außen), Gerry Enders und Angel Aksentiev (Mitte), Fabian Beste (Diagonal), Enrico Immig (Zuspiel), Hagen Schorcht (Außen/Diagonal), Roland Domke (Libero)


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